Zeit im Glück 1 Blühwiese Mohn
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Zeit im Glück – Blühwiesen – eine schöne Idee

Ein wirklich netter Kontakt

Wir sind ja hier ziemliche Neulinge und irgendwie habe ich auch das Gefühl, unsere Generation ist nicht so verrückt auf Blogs 😉 Deshalb freuten wir uns ganz besonders als wir eine sehr nette Reaktion von einem Landwirtschaftsbetrieb mit Namen Thomsen bekamen. Es handelt sich um ein generationsübergreifendes Familienunternehmen und – mir geht das Herz auf – sie haben ein Blühwiesenprojekt ins Leben gerufen. Blühwiesen, um den Insekten Nahrung zu gewährleisten. Wie schön ist das denn ? Ich dachte, es handelt sich um Randstreifen aber die Thomsens lassen Felder brach liegen und man kann sich finanziell am Einsähen einer Blühwiese beteiligen. Das gefällt mir sehr !

Stellt Euch vor, eine wilde, bunte Wiese in der es summt und brummt und das so weit das Auge reicht. Ein Projekt, was wir gerne unterstützen und sofort fiel mir ein, dass ich seit Jahren ein Teil meines Gartens in eine wilde Wiese verwandeln will.

Ein super nettes Telefonat folgte und wir plauderten über Umwelt und Natur und die Möglichkeiten, die jeder Einzelne hat.

Hummeln und Bienen liegen mir schon immer am Herzen

Das Gefühl im Sommer auf der Terrasse zu liegen und das Summen der Insekten im Ohr zu haben, ist toll. Und auch zu beobachten, wie emsig diese kleinen Tierchen in die Blüten krabbeln, um voll bepackt wieder abzuschwirren, ist total schön.

Die Vorstellung, dass sie weniger und weniger werden, weil ihnen Nahrung fehlt, ist sehr traurig. Aber es fängt schon im Kleinen an. Die Vorgärten in meiner Siedlung sind meist alles andere als bienenfreundlich. Nein praktisch. Gräser, Parkplätze, Schuppen, sogar Schotter. Unhübsch und unfreundlich !

Bei mir halt ein bisschen wilder (dass Oregano lässt sich einfach nicht bändigen), Stockrosen wachsen zwischen Kräutern und Storchenschnäbeln aber eigentlich blüht immer etwas und die Bienen kommen gerne zu mir 😉

Ihr versteht sicher, dass mir bei dem Blühwiesenprojekt das Herz aufging. Leider geht das erst im Frühling los.

Dafür habe ich hier noch ein Insekt der besonderen Art. Der abgebildete kleine Flieger überwintert bei mir auf der Terrasse 😉

Und jedes Mal, wenn ich hinschaue, muss ich grinsen, weil das kleine Teil doch wirklich niedlich ist.

Mal wieder etwas genauer hinschauen

Dieser sehr nette Kontakt hat mich dazu gebracht mal wieder ein bisschen mehr über Natur, Soziales und Umwelt nachzudenken.
Und über einen Bienenstock denke ich schon länger nach. Leider brauchen meine Entscheidungen immer etwas länger 😉 Zumindest für die eigene Blühwiese habe ich mich entschieden. Und ein schöner Teich kommt im Frühjahr auch dazu.

Und vielleicht geht es der Umwelt zuliebe im nächsten Jahr mal nicht mit dem Flieger irgendwohin, sondern ins Ländliche, um zwischen Feldern und Wald, mit widerkäuenden Kühen und in netten Biergärten die Seele baumeln zu lassen. Wer weiß !?

Fakt ist, dass jeder Einzelne mithelfen kann, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ein paar wilde Blümchen, eine kleine Einkaufstour mit dem Rad, mal die öffentlichen Nahverkehrsmittel statt das Auto nutzen, Gemüse lose statt in Plastik ….

Ich denke, auch Kleinigkeiten zeigen ihre Wirkung. Ich freue mich aufs nächste Frühjahr und dann ist die Frage: Machen die Bienen mich glücklich oder mache ich die Bienen glücklich oder freuen wir uns einfach alle über schöne, bunte Blümchen ??

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